„Wir suchten unser schon vertrautes Hotel Savoy in der Fasanenstrasse auf. Ein kleines Hotel, von dem ich nicht weiß, ob es jemandem von Ihnen bekannt ist, aber so sympathisch und behaglich.“
(Thomas Mann aus einem Essay)
Das Grandhotel in der Fasanenstrasse wurde 1929/30 nur wenige Schritte vom Savignyplatz entfernt eröffnet. Das modernste und komfortabelste Hotel Berlins wollte der Werkbund-Architekt Heinrich Straumer (1876-1937) bauen. Straumer, ein Vertreter der gemäßigten Moderne, verstand es, Tradition und Innovation, Behaglichkeit und sachliche Strenge miteinander zu verbinden. Nach seiner Vision entstanden sowohl großbürgerliche Landhäuser als auch technische Funktionsbauten. Eines seiner bekanntesten Werke ist der noch heute weithin sichtbare Funkturm auf dem Berliner Messegelände.
Gastfreundschaft, Tradition und Flair einer von großen Künstlern geprägten Zeit bestimmen die Atmosphäre des Hotels und werden von Gästen sowie der Berliner Kulturszene geschätzt.
Aufmerksamkeit, Diskretion und verpflichtende Tradition sind die Werte, für die der Name Savoy bürgt.